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Umzugsprofi Ketzin Havel Landkreis Havelland 01579 2657029 Angebot holen

Packanleitung

Kartons packen und sichern

Ein gut gepackter Karton ist voll, tragbar und auf zwei Seitenflächen beschriftet. Schweres kommt in kleine Kartons, Leichtes in große, und Hohlräume werden geschlossen, weil Bruch fast nie durch Sturz entsteht, sondern durch stundenlanges Aneinanderreiben. Beschriftet wird nach Zielraum, nicht nach Herkunftsraum.

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  • Schweres in kleine Kartons, Leichtes in große, und jeder Karton wird bis oben gefüllt
  • Beschriftung auf zwei Seitenflächen mit Zielraum und Dringlichkeit, nie auf dem Deckel
  • Geschirr steht hochkant, Gläser fahren aufrecht in der obersten Lage
  • Schrauben kommen im Beutel an das Möbelstück, zu dem sie gehören
Zwei Hände wickeln einen Teller in Packpapier; im Karton stehen weitere Teller hochkant, daneben liegt eine Rolle Klebeband.
Zwei Hände wickeln einen Teller in Packpapier; im Karton stehen weitere Teller hochkant, daneben liegt eine Rolle Klebeband.

Womit gepackt wird, ist die erste Entscheidung

Wer mit gesammelten Kisten anfängt, packt am Ende zweimal.

Ein Umzugskarton ist kein beliebiger Karton. Er hat ein Format, das sich stapeln lässt, Griffe an der richtigen Stelle und einen doppelten Boden. Gesammelte Kisten aus dem Supermarkt haben nichts davon: Sie sind unterschiedlich hoch, sie lassen sich nicht sauber übereinander laden, und die untere Reihe gibt nach, sobald der Wagen bremst.

Die Menge schätzt fast jeder zu niedrig. Rechnen Sie lieber mit ein paar Kartons zu viel als zu wenig, denn ein halbvoller Karton ist kein Problem, ein fehlender schon: Er zwingt Sie mitten im Packen zum Aufhören und kostet einen halben Abend.

Neben Kartons brauchen Sie drei Dinge, an denen niemand sparen sollte: Packpapier, ein breites Klebeband mit Abroller und einen dicken Stift, der auf Pappe hält. Der Abroller ist der Unterschied zwischen zehn Sekunden und einer Minute je Karton, und das bei achtzig Kartons.

Die Packmittel bringen wir vorbei, bevor es losgeht, und holen das Leihgut nach dem Umzug wieder ab.

Innerhalb von Ketzin/Havel und seinen fünf Ortsteilen kostet die Anfahrt nichts. Geht es weiter hinaus, steht der Weg vorher als eigene Zeile im Angebot.

Das richtige Gewicht erkennt man ohne Waage

Ein großer Karton verführt dazu, ihn wie einen kleinen zu füllen.

Die verlässlichste Prüfung braucht keine Waage: Heben Sie den geschlossenen Karton mit gestreckten Armen vom Boden auf Hüfthöhe. Geht das nicht ruhig und ohne Schwung, ist er zu schwer. Und zwar nicht für Sie an diesem Vormittag, sondern für die fünfzigste Wiederholung am Nachmittag.

Die Regel dahinter ist einfach: Schweres in kleine Kartons, Leichtes in große. Bücher, Werkzeug, Konserven und Geschirr gehören in kleine Kisten. Bettzeug, Kissen, Decken und Kleidung füllen die großen. Wer es umgekehrt macht, bekommt einen Bücherkarton, den niemand hebt, und einen Kissenkarton, der beim Stapeln einknickt.

Ein Karton wird bis oben gefüllt, auch wenn er dann leicht bleibt. Ein halbvoller Karton hat einen Hohlraum, und ein Hohlraum bedeutet, dass der Deckel nachgibt, sobald etwas darauf steht. Reste an Papier, Handtüchern oder Bettwäsche schließen die Lücke besser als jede Folie.

Beschriften, damit am Ziel der richtige Karton zuerst aufgeht

Am Zielort zählt nicht, was drin ist, sondern wann es gebraucht wird.

Beschriften ist keine Ordnungsfrage, sondern eine Zeitfrage am Ziel. Wenn dreißig Kartons im Flur stehen und alle mit "Küche" beschriftet sind, öffnen Sie im Schnitt fünfzehn, bevor Sie die Kaffeekanne finden. Steht auf sechs von ihnen zusätzlich eine 1, öffnen Sie drei.

Der zweite Punkt ist der Zielraum. Kartons werden nach der Beschriftung getragen, und wer sie mit dem alten Raum beschriftet, verteilt seinen Hausrat nach dem Grundriss der Wohnung, aus der er gerade ausgezogen ist. Das merkt man erst, wenn alles steht.

Sechs Schritte, die zusammen keine halbe Stunde kosten und einen ganzen Nachmittag sparen.

  1. Schreiben Sie den Zielraum auf den Karton, nicht den Herkunftsraum.
  2. Setzen Sie eine Dringlichkeit dazu: 1 heißt am ersten Tag, 2 in der ersten Woche, 3 kann warten.
  3. Beschriften Sie zwei Seitenflächen und niemals den Deckel, denn auf einem Stapel sieht man nur die Seiten.
  4. Nummerieren Sie durch und führen Sie eine Liste, in der zu jeder Nummer zwei Stichworte stehen.
  5. Kleben Sie an jeden Türrahmen der neuen Wohnung ein Blatt mit dem Raumnamen, den Sie auf den Kartons verwendet haben.
  6. Packen Sie einen Karton getrennt, der nicht auf den Wagen kommt und den Sie selbst fahren: Erste Nacht.

Zerbrechliches steht, es liegt nicht

Bruch entsteht selten durch einen Sturz und fast immer durch Reibung.

Ein Karton steht auf dem Wagen, der Wagen fährt über eine Bodenwelle, und zwei Tassen reiben genau an einer Stelle aneinander, bis eine springt. Über zwei Stunden Fahrt passiert das tausendfach, und man sieht es erst beim Auspacken.

Deshalb ist die wichtigste Regel nicht die Polsterung, sondern die Bewegungsfreiheit. Ein Karton, in dem nichts wackelt, übersteht die Fahrt auch mit wenig Papier. Ein sorgfältig gepolsterter Karton mit einem Hohlraum in der Mitte tut es nicht.

Und ein Satz, den fast jeder unterschätzt: Geschirr steht hochkant. Ein Stapel Teller flach im Karton legt das gesamte Gewicht auf den untersten, und genau der bricht.

  • Teller hochkant nebeneinander stellen wie Schallplatten, jeder einzeln in Papier gewickelt
  • Gläser einzeln einwickeln und aufrecht in die oberste Lage stellen, niemals unter das Geschirr
  • Boden und Deckel des Kartons mit einer Lage geknülltem Papier auslegen
  • Zwischen jede Lage eine Zwischenschicht, damit nichts gegeneinander arbeitet
  • Schweres nach unten, Leichtes nach oben, ohne Ausnahme
  • Den Karton kurz schütteln, bevor er zugeklebt wird: Was sich bewegt, bricht
  • Bildschirme und Spiegel senkrecht in Noppenfolie, stehend an der Wand des Laderaums

Möbel schützen und wiederfinden, was zusammengehört

Das eigentliche Risiko sind die Schrauben, nicht die Kratzer.

Was abgebaut wird, wird sofort beschriftet. Jede Schraubengruppe kommt in einen Beutel, der Beutel wird angeschrieben und mit Klebeband an ein großes Teil desselben Möbels geklebt, am besten an die Rückwand. Eine gemeinsame Kiste für alle Schrauben klingt vernünftig und ist am Zielort die Ursache für zwei verlorene Stunden.

Kanten und lackierte Flächen bekommen eine Decke und keine Folie direkt auf dem Holz. Folie schließt Feuchtigkeit ein, und beim Wechsel von kalt nach warm setzt sich darunter Wasser ab. Decken darüber, Folie nur zum Fixieren der Decke.

Schranktüren und Schubladen werden nicht mit Klebeband auf der lackierten Fläche gesichert, weil das Band beim Abziehen Lack mitnimmt. Ein Gurt um den Korpus hält besser und hinterlässt nichts. Glas- und Einlegeböden kommen heraus und fahren getrennt, senkrecht und gepolstert.

Bei allem, was ein Elektrogerät enthält, gilt derselbe Gedanke wie bei den Schrauben: Kabel abnehmen, aufwickeln und an das Gerät binden. Ein Kabel, das lose im Karton liegt, findet nie zu dem Gerät zurück, zu dem es gehört.

Was nicht in den Umzugskarton gehört

Zwei Gruppen bleiben draußen, und zwar aus völlig verschiedenen Gründen.

Die eine Gruppe ist unersetzlich: Papiere, Schlüssel, Geld, Medikamente. Sie ist klein, sie passt in eine Tasche, und sie besteht aus genau den Sachen, die Sie an diesem Tag mit Sicherheit brauchen. Alles davon fährt bei Ihnen mit und nicht auf dem Wagen.

Die andere Gruppe ist gefährlich oder macht Schaden. Druckbehälter reagieren auf Wärme, Lösungsmittel dünsten aus, angebrochene Flaschen laufen aus. Ein einzelner ausgelaufener Behälter kann den halben Karton darunter unbrauchbar machen, und bemerkt wird es erst beim Auspacken.

Der Erste-Nacht-Karton ist der einzige, der eine Sonderbehandlung verdient. Er fährt bei Ihnen im Auto, steht am Ziel getrennt und wird als Erstes ausgepackt.

  • Ausweise, Verträge, Zeugnisse und Bankunterlagen fahren in einer Tasche bei Ihnen mit
  • Schlüssel, Bargeld, Schmuck und Medikamente gehören ebenfalls nicht auf den Wagen
  • Spraydosen, Feuerzeuggas, Farben, Verdünner und Reiniger vorher aufbrauchen oder abgeben
  • Angebrochene Flüssigkeiten laufen aus, auch aufrecht stehend, und sie laufen in den Karton darunter
  • Der Kühlschrank fährt abgetaut und leer, Lebensmittel werden vorher verbraucht oder verschenkt
  • Zimmerpflanzen stehen offen in einer Kiste und nicht geschlossen im Karton
  • Alles, was am ersten Tag in der neuen Wohnung gebraucht wird, liegt im Erste-Nacht-Karton

Auf dem Hof anders packen als im Treppenhaus

Die Umgebung entscheidet mit, wo ein fertiger Karton bis zum Termin steht.

In einer Etagenwohnung stapelt man die fertigen Kartons an der Wand und ist fertig. Auf einem Grundstück mit Nebengebäuden verteilt sich das Packen über mehrere Gebäude, und dann stellt sich eine Frage, die in der Wohnung nie aufkommt: Wo stehen die fertigen Kartons bis zum Umzugstag?

Nicht in der Scheune und nicht in der Garage, wenn es sich vermeiden lässt. Pappe zieht Feuchtigkeit aus der Luft, und ein Karton, der wochenlang auf einem Betonboden steht, verliert genau die Stabilität, auf die es beim Stapeln ankommt. Geht es nicht anders, legen Sie Paletten oder Bretter unter und stapeln Sie nicht höher als drei Lagen.

Der zweite Unterschied ist der Weg. Aus dem dritten Stock trägt man Kartons einzeln die Treppe hinunter. Über einen Hof fährt man sie mit der Sackkarre, und dafür lohnt es sich, sie in Gruppen zu stapeln, die zusammen in einen Raum gehören und zusammen auf die Karre passen.

Ein praktischer Punkt zum Schluss: Stellen Sie die fertigen Stapel so, dass die Beschriftung zum Gang zeigt. Am Umzugstag greift jemand danach, der Ihre Wohnung nicht kennt, und der entscheidet in zwei Sekunden, wohin der Karton geht.

Packmittel, die wir anliefern

Was Sie brauchen, hängt weniger an der Wohnungsgröße als an dem, was darin steht.

PackmittelWofürBetrag
Umzugskarton zur LeiheDer Normalfall, wenn nach dem Umzug nichts übrig bleiben soll0,90 € je Stück und Woche
Umzugskarton zum BehaltenFür Keller, Dachboden und alles, was länger eingepackt bleibt1,80 € je Stück
Kleiderkiste zur LeiheHängende Kleidung kommt ohne Bügeln am Ziel an3,50 € je Stück und Woche
Packpapier, Bund zu 10 KiloGeschirr, Gläser und Hohlräume in halbvollen Kartons14 €
Noppenfolie, Rolle zu 50 MeternBildschirme, Spiegel, Glasplatten und Lampenschirme19 €
Möbeldecke zur LeiheKanten und lackierte Flächen während der Fahrt2,50 € je Stück und Woche
Alle Beträge einschließlich Mehrwertsteuer. Leihgut holen wir nach dem Umzug wieder ab, gezählt wird beim Abholen.

Packen, sichern, beschriften

Acht Antworten für die Wochen vor dem Termin, in denen die meiste Arbeit anfällt.

Wie viele Kartons brauchen wir?

Rechnen Sie grob mit zehn bis fünfzehn Kartons je Zimmer, dazu Keller und Dachboden. Bücher, Werkzeug und Geschirr treiben die Zahl nach oben, wenig Hausrat drückt sie. Planen Sie eher großzügig: Ein halbvoller Karton lässt sich auffüllen, ein fehlender stoppt das Packen mitten am Abend. Nach dem ersten Zimmer wissen Sie, ob die Schätzung passt.

Wie schwer darf ein Karton sein?

So schwer, dass Sie ihn mit gestreckten Armen ruhig vom Boden auf Hüfthöhe heben können. Eine Zahl hilft weniger als diese Probe, weil Griffhöhe und Format mit hineinspielen. Faustregel: Bücher, Werkzeug und Konserven kommen in kleine Kartons, Bettzeug und Kleidung in große. So verteilt sich das Gewicht von selbst richtig.

Lohnen sich Kleiderkisten?

Für alles, was auf dem Bügel hängt und danach nicht gebügelt werden soll, ja. Die Kleidung wandert samt Bügel hinein und am Ziel direkt in den Schrank, das spart auf beiden Seiten Zeit. Für gefaltete Kleidung reicht ein großer Karton völlig. Kleiderkisten gehören zum Leihgut und werden nach dem Umzug wieder abgeholt.

Wie packt man Geschirr richtig?

Teller stehen hochkant nebeneinander wie Schallplatten, jeder einzeln in Papier. Gläser werden einzeln eingewickelt und stehen aufrecht in der obersten Lage. Boden und Deckel werden mit geknülltem Papier ausgelegt, und zwischen die Lagen kommt eine Zwischenschicht. Prüfen Sie vor dem Zukleben mit einem kurzen Schütteln, ob sich noch etwas bewegt.

Wann sollte man mit dem Packen anfangen?

Sobald feststeht, was in der neuen Wohnung Platz hat. Beginnen Sie mit Keller, Dachboden und Nebenräumen, weil dort fast nichts steht, was Sie täglich brauchen. Danach kommen Bücher, Dekoration und Reservegeschirr. Küche, Bad und Bett bleiben bis zum Schluss stehen. Wer in dieser Reihenfolge arbeitet, muss nie einen fertigen Karton wieder öffnen.

Was gehört in den Erste-Nacht-Karton?

Alles, was Sie am ersten Tag in der neuen Wohnung brauchen: Bettzeug, Handtücher, Waschzeug, Wechselkleidung, Toilettenpapier, ein Werkzeug zum Bettaufbau, Ladekabel, Kaffee samt Kanne und ein paar Teller. Dieser Karton fährt bei Ihnen im Auto und nicht auf dem Wagen, steht am Ziel getrennt und wird als Erstes geöffnet.

Können Sie das Packen übernehmen?

Ja, ganz oder für einzelne Räume. Das wird nach Zeit gerechnet und steht als eigene Zeile im Angebot, ebenso die Packmittel. Verbreitet ist die Mischung: Sie packen selbst, was unkritisch ist, und wir übernehmen Küche und Glas. Sagen Sie bei der Anfrage, welche Räume gemeint sind, dann steht der Umfang vorher fest.

Was passiert mit Leihkartons nach dem Umzug?

Wir holen sie wieder ab, gezählt wird beim Abholen. Geben Sie uns Bescheid, wenn Sie ausgepackt haben; ein paar Tage Puffer sind normal und eingeplant. Falten Sie die Kartons flach zusammen und stapeln Sie sie an einer Stelle, die vom Eingang aus erreichbar ist, dann geht die Abholung in wenigen Minuten.

Worauf Sie sich verlassen können

Packmittel kommen zu Ihnen

Sagen Sie uns die Zahl der Zimmer, dann liefern wir Kartons, Papier und Decken in der passenden Menge an, bevor Sie anfangen.

  • Das Aufmaß vor Ort ist kostenlos und bindet Sie an gar nichts
  • Telefonisch Montag bis Freitag, 09:00 bis 18:00 Uhr; das Formular nimmt Ihre Angaben zu jeder Stunde entgegen
  • Die Wagen gehören zum Betrieb, gemietet wird nichts dazu
  • Auf langen Strecken arbeiten wir mit denselben Partnerbetrieben wie sonst auch

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Sagen Sie uns, was ansteht

Zwei Anschriften, die Etage oder das Grundstück und eine ungefähre Menge genügen für die erste Einschätzung.